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Gottesdienste an Ostern

vie Internetstream - Termine

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Vielfältige Berufung zu unterschiedlichen Berufen

Bistum startet Internetportal zum Thema „Arbeiten im Bistum Trier“

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Unterstützung der “TAFEL” St. Franziskus Hermeskeil

Hilfe für Jeden! Wir unterstützen in dieser Krisenzeit weiterhin alle Menschen die Lebensmittel benötigen!!!

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Geisfeld

Lektoren und Kommunionhelfer 

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Ostern in der Pfarrei St. Franziskus

Gelegenheit, das Osterlicht zu empfangen...

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Impulse für die Gestaltung der Karwoche

In einem Brief zur Heiligen Wochen schreibt uns Seelsorgern unser Bischof Dr. Stephan Ackermann.

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#WirKlappernZuHause

Wir halten die Tradition aufrecht - wenn auch anders!

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Liebe Pfarrangehörige von St. Franziskus Hermeskeil

 

 

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Auf einmal ist alles anders …

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

„Das Corona-Virus hat Deutschland im Griff“ – so ähnlich lauten Überschriften in Zeitungen oder Kommentare im Fernsehen. „Es ist für alle ein Stresstest, besonders für das Gesundheitssystem, für die Wirtschaft, aber auch für jeden persönlich“, sagte der bayrische Ministerpräsident, Markus Söder, in einem Interview.

Und auch wir in unserer Gemeinde, tatsächlich jeder Einzelne von uns, ist von den Auswirkungen betroffen. Bis vor einigen Tagen hat jeder von uns geplant und organisiert, im privaten Bereich und in der Gemeinde. Reisen, die geplant waren, müssen nun ausfallen und storniert werden, Restaurantbesuche sollen nicht mehr sein, Feiern in der Familie werden abgesagt.  In Supermärkten finden sich plötzlich leere Regale, weil Menschen Angst davor haben, was kommt und meinen, sie müssten hamstern für Notzeiten. Menschen haben mir gesagt: „So etwas haben wir noch nicht erlebt. Es kommt einem vor, als würde ein Krieg ausbrechen.“ Während ich diese Zeilen schreibe läuft, gerade die Pressekonferenz des saarländischen Ministerpräsidenten mit der Verschärfung der Maßnahmen im Saarland.

Und auch in unserer Pfarrei spüren wir die massiven Einschränkungen, die das Corona-Virus uns auferlegt: Gottesdienste werden gestrichen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern, Feiern, Versammlungen und Gremiensitzungen werden abgesagt. Und Fragen werden laut: wie ist das mit Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen?“ (Dazu finden Sie in einem eigenen Artikel in diesem Pfarrbrief Informationen.)

Eine Katastrophe?

Auf jeden Fall eine schwierige Situation, eine Lage, die besondere Maßnahmen erfordert; ich habe aber auch erlebt, dass viele Menschen großes Verständnis zeigen dafür, dass in dieser Notsituation manches anders gehandhabt werden muss als vorher.

Wir stehen mitten in der Fastenzeit, das Osterfest kommt immer näher. Das bringt mich zu dem Gedanken, ob die jetzige Situation nur eine schwierige Notsituation ist oder ob sie nicht auch Impulse zu neuem Nachdenken über das, was wirklich wesentlich ist, und Chancen in sich trägt.

 

Wir reden immer wieder von Verzicht und von Fasten 

-        jetzt sind wir gezwungen, damit wirklich ernst zu machen.

Konsum und Vergnügen bestimmen unser Leben und oft beklagen wir das

-        jetzt heißt es, verzichten auf Flugreisen oder Fahrten ins Ausland, weil es nicht mehr geht, auf große Feiern und Events, weil es zu riskant wäre.

Der Klimawandel und die Reduzierung von Emissionen ist das Thema der letzten Monate

-        nun erweist sich das Coronavirus als der große Emissionsverhinderer schlechthin, weil Flüge gestrichen werden oder Autofahrten einfach nicht gemacht werden können.

 

Vielleicht verhilft diese Krise auch neu zur Entdeckung, wie wichtig soziale Kontakte sind und wie entscheidend und frohmachend nachbarschaftliche Achtsamkeit und Solidarität sein kann.

Ich glaube nicht, wie manche Verschwörungstheoretiker und Unheilspropheten, dass das Corona-Virus eine Strafe Gottes ist. Das wäre nicht der Gott Jesu Christi, der so handelt. Aber vielleicht können wir selbst diese Situation nutzen, um neu zu entdecken, was wirklich wichtig und wesentlich ist für unser gemeinsames Leben und was eben unser Leben tatsächlich glücken lässt.

 

Das Titelbild zeigt das Tuch, das wir beim Kinderabendmahl 2019 in Neuhütten an Gründonnerstag in die Mitte gelegt haben, als wir Jesu Abendmahl nachgefeiert haben. Auch diese Feier ist in diesem Jahr dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Das Bild in der Mitte – ein selbst gemaltes Tafelbild nach einer mittelalterlichen Darstellung des Pfingstfestes – zeigt die Gemeinschaft der Jünger Jesu und Marias um den Abendmahlstisch. Es zeigt ihre Gemeinschaft untereinander und mit Jesus Christus im heiligen Brot, in dem Christus nach seiner Auferstehung gegenwärtig bleibt in unserer Mitte bis heute. Auch wenn wir im Augenblick keine Gottesdienste – vor allem nicht die hl. Eucharistie – feiern können, bleibt Er in unserer Mitte. Und Er will uns Leben schenken, Leben in Fülle. Nicht nur in einem fernen Jenseits, sondern heute schon.

Vielleicht ist diese oft so genannte „Corona-Krise“ auch eine Chance, das neu zu entdecken und zu bedenken - in unserem alltäglichen Leben, wie auch in unserer Gemeinde.

Das anschließend abgedruckte Gebet unseres Bischofs anlässlich der Corona-Pandemie kann dabei helfen.

Bleiben Sie gesund.

Ihr
Andreas Webel

 

 

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

 

Jesus,

unser Gott und Heiland,

 

in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

•           für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;

•           für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;

•           für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken
            kümmern;

•           für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag‘
            schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;

•           für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;

•           für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

•           für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;

•           für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

 

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,

hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.

Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.

Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.

Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind,

um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,

so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

 

Wir stehen in der Fastenzeit.

In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt,

die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und

die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

 

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:

Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen

und unser christliches Zeugnis zu erneuern,

indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen

und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit.

Amen.

 

Dr. Stefan Ackermann, Bischof von Trier

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