Aktuelle Nachrichten

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Familiengottesdienst am 2. Advent

Am 2. Advent feierten wir in Hermeskeil um 10.45 Uhr in der Pfarrkirche einen Familiengottesdienst und die Kolpingfamilie den Kolping-Gedenktag.

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Fort- und Weiterbildung

für Ehrenamtliche im Bistum Trier

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Kindersegnung in Gusenburg

Da in diesem Jahr Weihnachten auf ein Wochenende fällt, haben wir uns überlegt, dass wir die Kindersegnung im Rahmen eines Familiengottesdienstes feiern.

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Willkommen in der Pfarrei St. Anna Rascheid

Nach einer alten Urkunde aus dem 12. Jahrhundert, deren Echtheit nicht bewiesen ist, sollen das Dorf Rascheid und die Kirche bereits vor dem Jahre 980 zum Kloster St. Paulin gehört haben. Später kamen Ort und Kirche an die Herrschaft Neumagen, im 15. Jahrhundert an die Vögte von Hunolstein, später an die Grafen von Sayn-Wittgenstein.

Nachdem 1766 die Kirche zu klein und zudem verfallen war, entstand in den Jahren 1775 bis 1780 ein Neubau. Dabei stürzte nach der Überlieferung die Decke dreimal ein. Der alte Turm, auch "der grüne Turm" genannt, blieb erhalten. Hinzu kam 1847 ein Westturm, der 1917 einen Vorbau erhielt. Bei dem Gotteshaus handelt es sich um einen Bruchsteinbau, der zusammen mit der jüngeren, im Jahr 1931 aufgestockten Sakristei verputzt ist.

Für ein hohes Alter der Pfarrei sprechen ferner zwei alte Glocken aus den Jahren 1412 und 1425. Eine weitere Glocke aus dem Jahre 1721 war der heiligen Mutter Anna geweiht. Diese Glocke musste 1917 während des Ersten Weltkrieges abgegeben werden.

Wann die Kirche der heiligen Anna geweiht wurde, ist nicht mehr festzustellen, vielleicht beim Neubau 1775/1780. 1780 besaß die Kirche drei Holzaltäre mit Rokokodekor, bei den flach gehaltenen Seitenaltären waren die Figurennischen in die Mauer verlegt. Der Taufstein stammt aus dem Jahre 1893. Im Jahre 1899 erhielt die Kirche einen neuen Hochaltar mit vier Holzfiguren (St. Elisabeth, St. Anna, St. Matthias, St. Wendelinus).

In den Jahren 1907/1908 wurde der Innenraum der Kirche von dem Trierer Kirchenmaler Johannes Scharding neu ausgemalt. 1911 bis 1913 wurden die Fenster im Mittelschiff eingebaut, die beiden Chorfenster (mit den 14. Nothelfern) wurden 1952 erneuert. 1920 erhielt die Kirche neue Bänke.

In den Jahren 1982-1985 wurde das Innere der Pfarrkirche grundlegend renoviert. Dabei wurde auch die Ausmalung von 1907/1908 wieder freigelegt und restauriert.

1992 wurde die Außenrenovierung der Pfarrkirche in Angriff genommen.

Organist:
Organistenteam der Pfarreiengemeinschaft
Küsterinnen:
in Rascheid: Alt Hedwig/Linden Maria
in Pölert: Maria Köhl

Kirche & Kapellen

 

Pfarrkirche Sankt Anna in Rascheid

Rascheid, Gemeinde Rascheid
Bahnhofstraße

 

Nach einer Urkunde gehörte die Kirche sowie das Dorf im Jahre 980 n. Christus zum Kloster Sankt Paulin in Trier, im 18. Jahrhundert wurde die Kirche neu gebaut, gotische Reste finden sich im Chor der Kirche.
 

Chor und Langhaus vielleicht in zwei Bauabschnitten zwischen 1775 und 1780 erbaut. Der Rundturm der Vorgängerkirche im Winkel der Bauteile und an der 1931 aufgestockten Sakristei blieb stehen, bis 1847 der Giebelfront ein dreigeschossiger Turm mit spitzem Helm angefügt wurde. [...] Im Innern anstelle des bald nach der Errichtung eingestürzten Stichkappengewölbes, eine Flachdecke mit seitlicher Voute in Schiff und Chor. Die Ausmalung in Quader- und Ornamentmalerei sowie figürlichen Darstellungen seitlich des Chorbogens 1953 erneuert. Der Hochaltar ist ein dreiteiliger neugotischer Baldachinaufbau. Von den Seitenaltären von 1780 sind nur die Wandnischen erhalten; darin moderne Figuren. Hervorzuheben ist die Folge von Farbglasfenstern mit Darstellungen aus dem Leben der heiligen Familie und der heiligen Anna. An der Westwand Ölbild mit Darstellung der heiligen Anna, Maria und dem alten Kirchenpatron Johannes der Täufer. Das Gestühl und die Empore ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert, die Orgel neu. Am Kirchturm eine Figurengruppe der heiligen Anna und Maria. Die Kirche zählt zu dem im späten 18. Jahrhundert üblichen Typ ländlicher Kirchen.

 

Kapelle Sankt Blasius in Pölert

Pölert, Gemeinde Hinzert-Pölert
Bahnhofstraße
 

Erste Kapelle von 1707, die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1883.
 

Zur Pfarrgemeinde Rascheid gehört auch die Filiale Pölert. Die 1883 erbaute Filialkirche ist eine sehr späte Wiederaufnahme des traditionellen barocken Kapellentyps des Trierer Landes. Diese wurde auch vom alten barocken Altar motiviert.

Die Filialkirche in Pölert gibt den Anschein, als wäre sie eine typisch barocke Kapelle; tatsächlich wurde sie 1883 erbaut. Für den Stilrückgriff war vermutlich der leider geopferte barocke Altar verantwortlich.

1220 erscheint Polroth zusammen mit Hinzert im erzbischöflichen Urbar. 1267 wird der Ort als Poeroth und 1327 als Poilrait genannt. Der direkte Hinweis auf den Rodungsort verlor sich im Ortsnamen (1542 Polert). Mit den erzbischöflichen Gütern wurden Angehörige der Trierer Ministerialenfamilien de Ponte und de Palatio belehnt, die 1267 als Grundbesitzer bezeugt sind. Im Feuerbuch von 1563 hatte ein Junker Breitscheid auf der Hungerburg das Lehen und die Grundherrschaft im Dorfe. 1589 war Alexander von Hausen Grundherr. Die Amtsbeschreibung von 1789 nennt keinen anderen Inhaber der Grundherrschaft, da der Kurfürst die Grundherrschaft zwischenzeitlich zurückerworben hatte. Dies soll unter Kurfürst Lothar von Metternich (1599-1623) geschehen sein. Polert gehörte pfarrlich zu Rascheid, als dessen Filiale Polert in den Visitationsberichten seit 1582 genannt wird. Über die Ortsentwicklung ist wenig Überliefert. Eine 1707 erbaute Kapelle brannte 1750 ab und wurde durch einen Neubau ersetzt, der heutigen Kapelle.