Aktuelle Nachrichten

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Familienfreizeit 2020

Das gleiche Ziel wie unsere diesjährige Kinderfreizeit

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"Frühschicht" für Kinder in Züsch

Herzliche Einladung an alle Grundschulkinder zu einer "Frühschicht im Advent" ...

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Familiengottesdienst in Hermeskeil

Am Sontag, 08.12.2019 feierten wir den Familiengottesdienst und den Kolpinggedenktag in der Pfarrkirche in Hermeskeil. 

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Lebendiger Adventskalender im Feuerwehrmuseum

Am zweiten Adventsonntag eröffneten wir das Fenster des „Lebendigen Adventskalender“.

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Tauftermine 2020

Tauftermine 2020 für die Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil

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Dr. Oko stellt sein Land Nigeria vor

Seit Anfang August wohnt und arbeitet Dr. Ohajuobodo Oko als Seelsorger in unserer Pfarrei St. Franziskus.

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Adventsimpuls 2019

Wie im vergangenen Jahr möchten wir Ihnen an dieser Stelle auch in diesem Jahr einen Adventsimpuls für jeden Tag in der Vorweihnachtszeit geben.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit.

> 10. Dezember

Inspirierende Worte von Renata Kiworr-Ruppenthal, Mainz, Evangelische Kirche

 

„Zeit ohne Ende scheinen die zu haben!“ schimpft eine Frau, die meiner Tochter und mir nach der Klimademonstration über den Weg läuft. Sie ist total aufgebracht: „-…diese Jugend“! "Ich sag Ihnen", fährt sie fort, "die würd‘ ich gerne alle mit ins Altersheim nehmen. Da sollten die ihre überschüssige Zeit verbringen. Was man da erlebt! Leute, für die niemand Zeit hat. Das ist doch dringend. Irgendwann leben die nicht mehr, dafür sollten die ihre Zeit nehmen, nicht für's Klima!“, schimpft sie und fährt auf ihrem Fahrrad davon, bevor wir etwas erwidern können.

 

Ich hätte schon gerne etwas gesagt. Etwa, dass ich froh bin, dass junge Leute uns wachrütteln. Dass ich mich angesprochen fühle, wenn sie mir die rote Karte zeigen dafür, dass ich zu sorglos mit unserer Umwelt umgehe, dass wir umdenken müssen. Aber mit der anderen Sache, denke ich, da hat sie irgendwo auch Recht. Es gibt Bereiche, wo sich auch was ändern muss, und die wir übersehen, und dazu gehören belastete Menschen, die nicht laut auf sich aufmerksam machen.

 

Aber wie wäre das denn: Das eine tun, aber das andere nicht lassen? „Wie das?“ – fragen Sie sich jetzt vielleicht. „Ich habe ohnehin keine Zeit. Was soll ich denn noch alles machen?“

 

Ich kann nicht die Welt retten. Schon gar nicht allein. Aber ich kann etwas für das Klima tun UND für den Menschen neben mir, das glaube ich schon. Mal ein, zwei Stunden weniger Bildschirmzeit in der Woche oder etwas anderes weglassen, das bringt Zeit für einen Menschen, der mich braucht. Die Bibel kennt das jedenfalls nicht, dieses Entweder - Oder. Sie hat im Sinn, dass wir die Schöpfung bewahren und Unrecht benennen. . Aber auch da sind für Menschen, die Hilfe brauchen. Jetzt akut– in ihrer Einsamkeit oder dort, wo tatsächlich landunter ist. Auch das heißt:  Den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Das eine tun und das andere nicht lassen. Weil Zukunft und Gegenwart wichtig sind, Schöpfung und die Geschöpfe, und weil es gut ist, dass manche Menschen beides im Blick haben. Sollten wir dafür keine Zeit haben?

 

Karen Alt

> 09. Dezember

Gut ankommen 2

 

„Werde ich auch gut ankommen?“ so denkt der Politiker im Wahlkampf, wenn er zu seiner Rede ans Mikrofon tritt.
„Ich hoffe ich komme gut an!“ denkt der Verliebte, wenn er zum ersten Date mit seiner neuen Flamme geht.

 

„Gut ankommen“, das möchte jeder von uns. Es bedeutet beliebt sein, Achtung und Ansehen genießen, geschätzt werden. Ich glaube es ist ein großes Bedürfnis der meisten Menschen. Menschen, die bei anderen gut ankommen, können sich bestätigt fühlen. Sie sind wer!

 

Menschen, die „nicht gut ankommen“ bei anderen, haben oft das Gefühl, am Rand zu stehen, weniger Wert zu sein.
Haben Sie Sich aber schon einmal gefragt, wie Sie bei Gott ankommen? Findet er sie gut oder eher nicht? Wie müssten Sie sein, damit Sie bei Gott „gut ankommen“?
Ich glaube diese Frage ist schon verkehrt. Bei Gott brauche ich nicht „gut anzukommen“. Im Evangelium von der Taufe Jesu (Mt 3,17) sagt Gott zu Jesus: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.“  Bei der Taufe hat Gott das zu jedem von uns gesagt: „Du bist mein geliebtes Kind. An dir habe ich Gefallen gefunden.“ Wir brauchen keine Angst zu haben, bei ihm nicht gut anzukommen, weil er uns von Anfang an liebt, so wie wir sind und ganz ohne Vorbedingungen.

 

An Weihnachten vor 2000 Jahren hat er es uns gezeigt: er ist Mensch geworden, um das Leben mit uns zu teilen … einfach weil er uns liebt.

 

Andreas Webel

> 08. Dezember
@ Kerstin Bettendorf

Zuhause

Was ist ein Zuhause? Für mich bedeutet es Geborgenheit und Sicherheit. Ein „Nest“, in dem man sich wohlfühlt.

Zuhause heißt auch, dass man die notwendigen Dinge zum Leben hat: Luft zum Atmen, Nahrung und Kleidung. Man führt ein menschenwürdiges Leben. 

Ein Zuhause ist für mich ein Ort, an dem Vertrauen herrscht und an dem man so sein darf, wie man ist.

Zuhause bedeutet für mich auch gemeinsam miteinander und bunt sein, wie zum Beispiel beim Friedensfest 2018.

 

Jesus hatte in den Jahren seines öffentlichen Wirkens und zu Beginn seines Lebens keinen festen Wohnort. Er hatte dennoch immer ein „Zuhause“, das ihm Liebe und Geborgenheit schenkte => GOTT

 

Was ist für Dich ZUHAUSE?

 

Kerstin Bettendorf

> 07. Dezember
@ Andreas Webel

Jes 30, 19-21.23-2

 

Wir dürfen uns auf den zweiten Advent einstimmen. Und dazu habe ich mir die Lesung aus dem Buch Jesaja angeschaut und muss ein wenig schmunzeln.

 

Einmal um mich wirklich gut auf den Advent vorzubereiten, denn heute Abend  machen wir das auch im Klösterchen und ich bin jetzt, wenn Ihr/ Sie das gerade lest, bestimmt nicht gelassen, sondern überlege, ob das was ich schon seit einer Woche vorbereitet habe, auch so funktioniert und gut rüberkommt am Abend, wie ich es am Tage im Lichte ausgearbeitet habe.

 

Und dann lese ich bei Jesaja, dass er ja nicht alleine sein Feld bestellt, sondern Hilfe hat, einmal vom Vieh und natürlich auch von der Natur, er hat gar nicht so viel eigenen Einfluss auf das was er da tut. Er kann alles was er selbst kann und macht dazu tun, den Rest muss er geschehen lassen.

 

Diese Gelassenheit wünsche ich mir und Euch, besonders in diesen Tagen der Vorbereitung auf das Geschehen des Adventes. Mit einem Lächeln und auch einer Ernsthaftigkeit der Zeit angemessen.

 

So grüßt Euch aus dem Klösterchen Sr. Dorothea-Maria.

> 06. Dezember

Heute ist Nikolaustag.

 

Wenn wir an St. Nikolaus denken, dann haben wir meist den freundlichen und gütigen, bärtigen Mann vor Augen, der zu Besuch kommt und ein paar Geschenke bringt.

 

Und das auch mit Recht.

 

Vom historischen Bischof Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhundert sind auch seine Freigiebigkeit und seine Hilfsbereitschaft durch verschiedene Quellen belegt.

 

Viele Legenden ranken sich seit dieser Zeit um diesen großen Heiligen, der nicht nur in der katholischen Kirche großes Ansehen genießt, sondern auch in den orthodoxen Kirchen sehr verehrt wird. Es wird von Wundertaten berichtet wie der Vermehrung des Korns auf den Schiffen im Hafen, von den drei goldenen Äpfeln, die plötzlich in der Speisekammer einer bettelarmen Familie auftauchten und vieles mehr. 

 

In Nikolaus begegnete den Menschen die Menschenfreundlichkeit Gottes und in den vielen „Nikoläusen“ die heute so unterwegs sind, kann das immer noch geschehen.

 

 So kann die Frage für den Tag lauten:

„In wem ist Gottes Menschenfreundlichkeit mir begegnet?“

 

Pfarrer Kai Quirin

 

> 05. Dezember

Es ist wieder Advent.  Alles spricht davon – das Wetter, die Werbung in den Medien, die Lichterketten, Weihnachtsmärkte, und endlich nun auch die Liturgie der Kirche!  Schon machen wir uns Gedanken darüber, was wir zu Weihnachten schenken, wer welches Geschenk bekommt; wann, wie und wo man die Geschenke besorgt; wo und mit wem man Weihnachten feiern wird.  Manche schauen auf das bevorstehende Weihnachtsfest mit Freude und Erwartung. Bei manch anderen überwiegt vielleicht ein zwiespältiges Gefühl: Schon wieder der ganze Stress mit der Planung! Vielleicht kommen die Kinder heim!  Hoffentlich wird es diesmal keinen Streit geben!  Schade, wenn man Weihnachten schon wieder alleine feiern muss!

 

Aus dem Tagesgebet heißt es: „Biete auf deine Macht, Herr, unser Gott, und komm.  Eile uns zu Hilfe mit göttlicher Kraft, damit durch dein gnädiges Erbarmen bald das Heil kommt, das unsere Sünden noch aufhalten“.  Das Tagesgebet erinnert uns, worum es letztlich geht: Es geht um das Heil, das wir uns selber nicht schenken oder verdienen können, auch nicht durch moralische oder religiöse Leistungen, und welches Gott uns in Jesus Christus bereitstellt und wofür wir nur empfänglich sein können.  Der Advent ist die Zeit, in der wir uns auf dieses große Geschenk Gottes bereiten.  Wir tun es, indem wir ganz bewusst auf die Stimme Gottes hören.  Dazu brauchen wir Zeiten und Orte, in denen wir uns zurückziehen können von der Hektik und vom Stress des Alltags, um hinzuhorchen, was uns Gott jeden Tag neu zu sagen hat.  Denn täglich spricht Gott zu uns in der Tiefe unseres Herzens, dort, wo wir einsam und unbelastet, aber auch offen und ehrlich vor ihm und vor uns selbst stehen. 

 

Dr. Ohaju Oko

 

> 04. Dezember

Heute feiern wir den Gedenktag der hl. Barbara von Nikomedien bei Istanbul, eine mutige Frau aus dem 3. Jahrhundert. Sie wurde angeblich von ihrem Vater enthauptet, weil sie sich zum christlichen Glauben bekehrt hat. Der Legende nach verfing sich auf dem Weg ins Gefängnis im Kleid der jungen Frau ein Kirschzweig. Sie stellte diesen Zweig in ihr Trinkgefäß. Am Tag ihrer Hinrichtung, am 4. Dezember, begann der Zweig zu blühen.

 

Es ist heute noch üblich, am Barbaratag einen Zweig eines Obstbaumes zu schneiden und ihn in warmes Wasser zu stellen. Wenn sie bis Weihnachten blühen, deuten sie darauf hin, dass dem scheinbar Leblosen und Toten neues, blühendes Leben erwächst. Sie deuten darauf hin, dass an Weihnachten Jesus Mensch wurde, dass mit ihm neues Leben begann.

 

Sr. Beate

> 03. Dezember
@ Andreas Webel

Auf der Suche, was ich Ihnen für heute für einen Impuls mitgeben möchte, bin ich auf Gedanken von Charis Doepgen OSB gestoßen. Dort heißt es:

 

„Ich warte

auf Dich

Du wartest

auf mich –

 

Ist das Stillstand?

 

Nein

sagt der Advent

Gott tut den ersten Schritt

Ja

er hat ihn längst getan

 

Wann

bewege ich mich?

 

Sollten Sie diese Gedanken genauso bewegen wie mich, dann wird heute etwas bei Ihnen innerlich oder äußerlich in Bewegung geraten.

Viel Erfolgt wünscht

Rüdiger Glaub-Engelskirchen

> 02. Dezember

Dankbarkeit

 

Adventszeit ist auch die Zeit, in der man einfach mal Danke sagen sollte. Danke an all die Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. Sei es im Bereich Kirche, in den vielen Vereinen, in den Kommunen oder auch in der Nachbarschaft. Dies ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Umso dankbarer bin ich, dass ich in meinem Alltag immer wieder solchen Menschen begegnen darf.  (K.A.)

 

 

Dankbarkeit ist Wertschätzung

für das was man hat,

statt ständig daran zu denken

was man nicht hat…

> 01. Dezember

Gut ankommen 1

 

„Komm gut an!“ sagen wir manchmal, wenn sich jemand auf eine längere Reise begibt.

 

„Komm gut an!“ könnten wir auch am Beginn des Advent wünschen – denn Advent heißt übersetzt „Ankunft“.  Der Advent ist so etwas wie ein Weg auf ein Ziel hin. Ein Weg auf Weihnachten zu. Ein Weg der uns einstimmen will auf das Ereignis, das wir am Weihnachtsfest feiern: die Geburt Jesu. …oder wie wir manchmal in religiöser Ausdrucksweise sagen: die Menschwerdung Gottes.

 

Das bedeutet aber, dass nicht nur wir einen Weg auf Gott zu machen. Auch Gott macht sich auf den Weg zu uns, will uns Menschen nahekommen.

 

Er wollte mit seinen Geschöpfen das Leben teilen, ihnen nahe sein, ihnen begegnen. Und echte Begegnung geht nur auf Augenhöhe, eben von Mensch zu Mensch. Echte Begegnung möchte keine Distanz – sie möchte gewissermaßen von Herz zu Herz geschehen. Gott will immer wieder aufs Neue Mensch werden in unseren Herzen.

 

Und vor dem Ankommen – des Menschen bei Gott und Gottes beim Menschen – liegt immer der Weg, die Zeit, die es braucht sich kennenzulernen und sich näher zu kommen. So kann der Advent solch eine Zeit werden – eine Zeit Gott wieder näher zu kommen, ihn neu wieder kennenzulernen in den Geschichten über ihn, die wir aus der Bibel haben und in den Erfahrungen, die ich selbst und andere mit ihm gemacht haben. Vielleicht sind diese täglichen Impulse für den Advent eine Möglichkeit, sich selbst und ihm ein wenig näher zu kommen. Vielleicht schenken sie die nötige Ruhe und Besinnung, dass auch Gott uns näher kommen kann, weil wir auch einmal stillwerden und anhalten in unserem Alltag.  Weil wir uns in dieser oft so „eiligen Zeit“ auch kleine „heilige Zeiten“ gönnen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine „gute Reise“ durch den Advent. „Kommen Sie gut an“ – und vor allem: „Lassen Sie auch Gott gut ankommen in Ihrem Herzen.“

 

Andreas Webel